Physiotherapie Silvia Foerster - Triggerpunktbehandlung
 

Triggerpunktbehandlung

Trigger-Points sind definiert als “Zentrum erhöhter Reizbarkeit im Gewebe, das bei Druck empfindlich reagiert und bei Überempfindlichkeit übertragene Schmerzen verursacht.” Durch auslösende und unterhaltende Faktoren in der Muskulatur zum Beispiel durch Überbelastung oder Schonhaltung bei Schmerzen wird die Muskulatur mangelhaft mit Sauerstoff versorgt, was wieder zu einem Minderangebot des Energielieferanten ATP führt. Das hat zur Folge, dass der Muskel sich an dieser unterversorgten Stelle dauerhaft zusammenzieht.
Ist eine solche Verspannung erst einmal dauerhaft vorhanden, so kann der Muskel erst recht nicht mehr versorgt werden und das Zentrum des Schmerzgeschehens, der inzwischen entstandene Triggerpunkt unterhält sich selbst.

Trigger-Points sind für den Therapeuten tastbar als punktuelle Verhärtung im Muskel. Des weiteren sind steife Bänder im fraglichen Gebiet fühlbar und eine eingegrenzte Dehnbarkeit des Muskels feststellbar.
Für den Patienten äußert sich der Trigger-Point in einer lokalen Schmerzhaftigkeit bzw. einem Reflexschmerz.
Bei der Behandlungstechnik übt der Therapeut einen hohen (schmerzhaften) Druck auf den entsprechenden Trigger-Point aus.
Dies erfordert ein hohes Maß an Schmerztoleranz vom Patienten, welcher jedoch durch eine anschließende, dauerhafte Schmerzfreiheit belohnt wird. Es kommt zur Linderung bis hin zum Verschwinden sämtlicher zuvor verspürter Schmerzen.

Die Trigger-Point-Behandlung stellt somit eine nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode dar, ähnlich der Akupunktur (Trigger-Points entsprechen meist den Akupunktur-Punkten).

Ziel der Trigger- Point Therapie ist die Beseitigung sogenannter myofaszialer Schmerzpunkte. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen der Skelettmuskulatur, die lokal sensibel sind. Von Ihnen kann der sogenannte "reefered Pain", der "übertragene Schmerz" ausgehen. In einem Triggerpoint und um Ihn herum findet sich lokal übersäuertes Gewebe, es ist kontrakt und nicht normal elastisch.

Somit kann ein Trigger in der Schultergürtelmuskulatur einen Schmerzzustand im Verlauf des Armes herbeiführen.

Als weiteres Beispiel kann ein Trigger im Piriformis Muskel angeführt werden,der eine sog. "Pseudoischialgie" hervorrufen kann. Der Ischiasnerv wird hierbei in seinem Verlauf durch diesen Muskel gereizt, nicht etwa durch z.B. einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich.



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Di 8–12 u. 14-16 Uhr
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Adresse

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Silvia Foerster
Dornburger Str. 163
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